Zakopane

Was tun in Polen: Top 7 Sehenswürdigkeiten & Aktivitäten

Entdecke die Lieblingsziele unserer Mitglieder in Polen, dazu Bewertungen, praktische Infos und Fotos von Reisenden...

Die 3 schönsten Städte in Polen

#1 Warschau +48 Empf.

Warschau überrascht. Die nach ihrer fast vollständigen Zerstörung im Krieg Stein für Stein wiederaufgebaute Hauptstadt verbindet heute die pastellfarbenen Fassaden der Altstadt mit glitzernden Glastürmen und alternativen Vierteln voller Streetart. Hier hörst du Chopin in den Parks, isst Pierogi in traditionellen Milchbars und besuchst einige der bewegendsten Museen Europas. Eine Metropole, die sich weigert, in der Nostalgie zu verharren.

#2 Krakau +11 Empf.

Hier schlägt das Herz Polens. Rund 300 km südlich von Warschau steht die kulturelle und historische Hauptstadt des Landes ihrer politischen und wirtschaftlichen Rivalin in nichts nach.

Unermüdliches Treiben in den Gassen

Im 7. Jahrhundert gegründet, gehört Krakau zu den ältesten Städten Polens und besitzt ein hervorragend erhaltenes architektonisches Erbe. Schlendere durch die Winkel der Altstadt, die sich am Fuße des Wawel-Hügels erstreckt, auf dem das Königsschloss thront. Bei einem Besuch kannst du die Kronjuwelen und die Krypta bestaunen, in der die alten Könige Polens ruhen. Der Hauptmarkt (Rynek Główny) ist der größte mittelalterliche Platz Europas. Er grenzt an die Marienkirche, die an ihren zwei gotischen Türmen zu erkennen ist und als idealer Orientierungspunkt in der Stadt dient.

Danach zieht es dich ins jüdische Viertel Kazimierz, wo Kunstgalerien auf die historischen Synagogen der Stadt treffen. Schau auf dem Plac Nowy vorbei, um ein Zapiekanka (ein traditionelles, im Ofen überbackenes Baguette) oder ein paar Pierogis (Teigtaschen gefüllt mit Fleisch oder Kraut) zu probieren. Krakau ist eine lebendige Studentenstadt, in der das ganze Jahr über zahlreiche Kulturveranstaltungen stattfinden. Nachtschwärmer zieht es zurück ins Zentrum, wo unzählige Clubs auf dich warten und die polnische wie europäische Jugend zu Musik und Wodka-Runden zusammenkommt.

Die Schwere von Erinnerung und Geschichte

So fröhlich das Leben in Krakau auch spielt, blickt die Stadt auf eine schmerzhafte Vergangenheit zurück. Nur wenige Kilometer nordöstlich liegt das Arbeiterviertel Nowa Huta, das ab 1949 unter Stalin errichtet wurde und ein bemerkenswertes Beispiel für die Architektur dieser Epoche darstellt.

Im Gegensatz zu Warschau, wo über 84 % der Gebäude zerstört wurden, blieb Krakau auf den ersten Blick unversehrt. Dennoch erreichst du nach einer Stunde Busfahrt die Gedenkstätte des Konzentrationslagers Auschwitz-Birkenau. Wer den Weg dorthin nicht antreten möchte, setzt sich im Museum in der ehemaligen Fabrik von Oskar Schindler im Viertel Podgórze mit diesem dunklen Kapitel auseinander: Die Ausstellung zeigt Krakau unter der deutschen Besatzung 1939 bis 1945. Der Zweite Weltkrieg forderte mehr als 5 Millionen zivile Opfer in Polen, darunter rund 3 Millionen Juden, was etwa 15 % der Bevölkerung ausmachte.

Wer danach etwas leichtere historische Kost sucht, besichtigt das Salzbergwerk Wieliczka, das seit dem Mittelalter in Betrieb ist und einen faszinierenden Einblick unter Tage bietet, der dir lange im Gedächtnis bleiben wird.

Wann ist die beste Reisezeit?

Krakau lohnt sich das ganze Jahr über, je nachdem, was du suchst. Während der Sommer milde und sonnige Tage bringt, hat die Stadt im Winter mit Schnee und festlicher Weihnachtsbeleuchtung einen ganz eigenen Reiz.

Wie kommt man hin?

Ab Deutschland empfiehlt sich das Flugzeug, um nach Krakau zu gelangen. Direktflüge ab Frankfurt, München, Berlin und Düsseldorf sorgen für eine unkomplizierte Anreise.

#3 Breslau +8 Empf.

Breslau hat in nur einem Jahrhundert fünfmal den Namen und die staatliche Zugehörigkeit gewechselt. Heute ist die polnische Stadt mit ihren 640 000 Einwohnern an der Oder eine der unerwartetsten Metropolen in Mitteleuropa. Mehr als 400 bronzene Zwerge sind in den Gassen versteckt, der bunte Marktplatz wurde Stein für Stein rekonstruiert und rund zwanzig Inseln sind durch 117 Brücken miteinander verbunden. Breslau bietet eine Ansammlung von Besonderheiten, die genau die Art von Reiseerinnerungen schaffen, die man nicht vergisst.

Ranking der 4 von der Redaktion ausgewählten Aktivitäten in Polen

#1 Warschauer Aufstandsmuseum (Warschau) +8 Empf. 5/5

Untergebracht in einem ehemaligen Kraftwerk im Stadtteil Wola, zeichnet dieses Museum auf fünf Ebenen die dreiundsechzig Tage des Aufstands von 1944 gegen die deutsche Besatzung nach. Dich erwarten Multimedia-Archive, ein nachgebautes Abwassersystem, das der Widerstand nutzte, und eine 3D-Projektion der zerstörten Stadt.

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#2 Nationaltheater Warschau (Warschau) +8 Empf. 5/5

Hinter der neoklassizistischen Fassade aus dem 19. Jahrhundert am plac Teatralny verbirgt sich ein weitläufiges modernistisches Interieur, das für das Teatr Wielki (Nationaltheater Warschau) und das Ballett konzipiert wurde. Der Einlass in die Säle erfolgt ausschließlich im Rahmen einer Vorführung, da keine regulären touristischen Führungen angeboten werden.

#3 Altstädtischer Markt (Warschau) +8 Empf. 5/5

Nach der vollständigen Zerstörung im Jahr 1945 Stein für Stein wiederaufgebaut, verkörpert der Altstädtische Markt die polnische Widerstandskraft. Bestaune die bunten Barockfassaden und die zentrale Statue der Meerjungfrau mit dem Schwert. Um die Seele des Ortes zu erfassen, besuche die Häuser der Seite Dekert früh am Morgen, noch bevor die Besuchermassen eintreffen.

#4 Königsschloss Warschau (Warschau) +8 Empf. 5/5

Das Königsschloss Warschau wurde 1944 von den Nazis zerstört und zwischen 1971 und 1984 dank Spenden der Bevölkerung Stein für Stein wiederaufgebaut. Das UNESCO-Welterbe beherbergt heute die königlichen Gemächer, eine Sammlung von Canaletto-Gemälden, die bei der Rekonstruktion der Altstadt halfen, sowie zwei Rembrandt-Werke. Die restaurierten Gärten sind frei zugänglich.

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Polen entdecken: zwischen historischem Erbe, unberührter Natur und Moderne

Polen ist ein Land, das gleichzeitig neugierig macht und in seinen Bann zieht. Im Herzen Europas gelegen, überrascht es mit einer bemerkenswerten Vielfalt. Hier triffst du auf geschichtsträchtige Städte, wilde Gebirgszüge, endlose Seenlandschaften und feine Sandstrände an der Ostsee. Eine Reise durch das Land bedeutet, innerhalb weniger Stunden von einem mittelalterlichen Stadtkern in einen uralten Urwald einzutauchen. Es ist ein faszinierendes Gleichgewicht zwischen gelebter Geschichte und dem Aufbruch in eine neue Zeit.

Ist Polen das richtige Ziel für dich?

Wenn du lebendige historische Städte, eine beeindruckende Naturkulisse und eine Kultur schätzt, die tief in ihren Traditionen verwurzelt ist, wirst du dich in Polen wohlfühlen. Das Land ist ideal für Reisende, die den Wechsel zwischen urbanem Flair und weitläufigen Landschaften lieben. Wer hingegen radikale Umstellungen oder eine Schönwettergarantie sucht, muss sich auf mitunter strenge Winter und im Sommer teils stark besuchte Städte einstellen.

Eintauchen in die Geschichte der polnischen Städte

  • Krakau besticht durch seinen mittelalterlichen Stadtkern, gotische Kirchen und das Schloss auf dem Wawel-Hügel. Die Stadt ist jung, kulturell geprägt und sehr lebendig, was sie besonders in der Hochsaison zu einem Anziehungspunkt für viele Besucher macht.
  • Warschau, nach dem Krieg komplett wiederaufgebaut, offenbart eine ganz eigene Persönlichkeit, in der Wolkenkratzer auf barocke Gassen und erstklassige Museen treffen. Sie wirkt weniger romantisch als Krakau, zieht aber durch ihre moderne Energie viele Reisende an.
  • Gdańsk an der Ostsee überzeugt mit bunten Fassaden und einer Hafenstimmung, die ein wenig an Hamburg erinnert. Die Stadt ist das ideale Tor zu den Sandstränden und Badeorten der nördlichen Küste.

Ein Tipp unter Freunden: Meide in Krakau den Hauptmarkt während der Stoßzeiten, um die eigentliche Atmosphäre der Stadt besser aufzunehmen. Erkunde stattdessen am Abend die kleinen Gassen von Kazimierz, dem ehemaligen jüdischen Viertel.

Zwischen Bergen und unberührter Natur

  • Im Süden bietet die Hohe Tatra spektakuläre Wanderwege, die im Sommer zum Trekking und im Winter zum Skifahren einladen. Der Ort Zakopane dient als bekanntester Ausgangspunkt, ist jedoch oft sehr überlaufen.
  • Im Osten überrascht der Białowieża-Urwald mit europäischen Wisenten und einer einzigartigen Atmosphäre als Überbleibsel der großen Urwälder des Kontinents. Ein seltener Ort, der für Reisende auf der Suche nach besonderen Erlebnissen wie geschaffen ist.
  • Der Norden lädt mit den Masurischen Seen zur Entspannung ein. Dieses Gebiet ist ein Paradies für Segler, Kanufahrer und Radreisende und bildet einen friedlichen Kontrast zum städtischen Trubel.

Ein Tipp unter Freunden: Um die Tatra in Ruhe zu genießen, solltest du früh am Morgen aufbrechen, da sich die beliebten Pfade andernfalls schnell in wahre Wanderautobahnen verwandeln können.

Traditionen und lebendige Kultur

Polen ist tief von seinen Traditionen geprägt. Kirchliche Feiertage, Volkstänze und traditionelles Handwerk sind in vielen Regionen noch immer präsent. Besonders die Weihnachtsmärkte verbreiten eine sehr herzliche Stimmung.

Die zeitgenössische Kulturszene ist ebenso dynamisch: Theater, Museen für moderne Kunst und eine alternative Musikszene ziehen viele junge Europäer an. In Warschau und Krakau finden das ganze Jahr über zahlreiche Veranstaltungen statt.

Ein Tipp unter Freunden: Wenn du Musik liebst, besuche ein Jazzkonzert in Krakau oder Warschau. Die lokale Szene ist überraschend vielfältig und hochwertig.

Entspannung und die Ostseeküste

Die polnische Küste erstreckt sich über kilometerlange Sandstrände. Sopot mit seiner Seebrücke aus Holz und dem klassischen Badeort-Flair ist perfekt für einen sommerlichen Kurztrip. Die Halbinsel Hel ist weniger bekannt und bietet eine wildere, ruhigere Kulisse.

Wer nach anstrengenden Besichtigungstagen Erholung sucht, findet zudem in verschiedenen Bergdörfern oder Kurorten ein breites Angebot an Thermalbädern.

Kulinarik in Polen: herzhaft und überraschend

Die polnische Küche ist reichhaltig und wärmend. Die berühmten pierogi (gefüllte Teigtaschen) sowie deftige Suppen wie der Rote-Bete-Barszcz oder die saure Mehlsuppe Zurek gehören zu jeder Mahlzeit dazu. Geräuchertes Fleisch und Gebäck wie der Sernik (Käsekuchen) runden das Angebot ab. Handwerklich gebrautes Bier und mit Kräutern aromatisierter Wodka sind fester Bestandteil der kulinarischen Erfahrung.

Wann ist die beste Reisezeit für Polen?

Der Frühling und der Herbst eignen sich ideal, um die Städte bei angenehmen Temperaturen und ohne große Menschenmengen zu erkunden. Der Sommer lockt mit Festivals, Stränden und langen Abenden, wobei die touristischen Hotspots dann sehr voll sein können. Der Winter ist vor allem für Wintersportler und Reisende interessant, die die magische Atmosphäre der Weihnachtsmärkte suchen.

Wie kommt man nach Polen?

Aus Deutschland ist die Bahn oft die naheliegendste Wahl: Direktverbindungen fahren von Berlin nach Posen und Warschau. Das Flugzeug lohnt sich vor allem aus dem Süden und Westen, mit Direktverbindungen nach Warschau, Krakau, Danzig und in andere Großstädte. Mit dem eigenen Auto bist du bei der Erkundung entlegener Regionen flexibel, solltest aber längere Fahrtzeiten einplanen. Zudem gibt es Fährverbindungen von Schweden oder Dänemark an die polnische Küste.

Unterwegs in Polen

Das Schienennetz ist gut ausgebaut und verbindet die großen Städte effizient miteinander. Überlandbusse ergänzen das Angebot und bieten günstige Verbindungen in nahezu alle Regionen. In den Städten erleichtern Straßenbahnen und U-Bahnen den Alltag. Ein Mietwagen kann sinnvoll sein, um ländliche Gebiete oder Nationalparks zu erreichen, wobei das Fahren auf kleinen Nebenstraßen manchmal etwas Geduld erfordert.

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